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Kamerad Sebastian P. beim Besteigen der Schiebleiter

Allgemeines zur Freiwilligen Feuerwehr

Die Freiwilligen Feuerwehren in Berlin bekämpfen Feuer, retten Menschen und Tiere aus Notlagen und helfen bei technischen Gefahren.

Dienstausübung

Alle Angehörigen einer Freiwilligen Feuerwehr müssen monatlich sechs Übungsstunden absolvieren. Die Form und den Inhalt der Übungen legt der jeweilige Wehrführer in Absprache mit seinen Kameraden und der Direktion Nord fest.
Man unterscheidet zwischen Freiwilligen Feuerwehren ohne eigenen Ausrückbereich und mit eigenem Ausrückbereich.
Freiwillige Feuerwehren ohne Ausrückbereich sind auf Berufsfeuerwachen stationiert und werden bei Bedarf, beispielsweise bei Ausnahmezuständen o.ä., alarmiert. Zusätzlich absolvieren diese Wehren mehrmals im Monat eine Wachbesetzung einer Berufsfeuerwache.
Freiwillige Feuerwehren mit Ausrückbereich erledigen die in diesem Bereich anfallenden Tätigkeiten selbständig Tag und Nacht, wie auch die Freiwillige Feuerwehr Heiligensee. Die Angehörigen einer solchen Wehr müssen im Umkreis von 3 km von ihrer Wache wohnen, um bei einer Alarmierung innerhalb von 3 Minuten auf die Feuerwache zu kommen. Alarmiert werden die Feuerwehrfrauen und -männer über die Selektivrufempfänger, die sogenannten Pieper.
Gerade in den Stadtrandgebieten unterstützen die Freiwilligen Feuerwehren die Berufsfeuerwehr in sehr starkem Umfang.

Für ihr Engagement erhalten die Feuerwehrleute eine Aufwandsentschädigung von rund 3,50€ je Einsatzstunde.

Ausbildung

Die Ausbildung der Feuerwehrleute wird hauptsächlich in den von der Berliner Feuerwehr angebotenen Lehrgängen vermittelt. Jeder Angehörige muss drei Grundlehrgänge (Truppmann (FTM), Atemschutz (FAA) und Rettungshelfer (FRH)) absolvieren. Es können dann weitere Lehrgänge, beispielweise für Maschinisten oder Rettungssanitäter, besucht werden.

Brandschutzbereitschaft

Die Berliner Feuerwehr unterhält insgesamt 6 Brandschutzbereitschaften (BSB) mit 18 Zügen. Diese werden ausschließlich durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren besetzt. In der 1. BSB, 2. Zug ist die Feiwillige Feuerwehr Heiligensee auch bei großen Einsätzen und Katastrophen wie Hochwasser oder Waldbränden vor Ort. Für solch eine Aufgabe gibt es einen Voralarm; alle Kamaraden die bei dem Schadensereignis helfen können haben dann Zeit sich mit Sachen wie Unterwäsche und Waschzeug auszurüsten und zur Wache zu kommen. Anschließend erfolgt die Fahrt zu einem festgelegten Sammelpunkt, von dem aus es im Fahrzeugverband zum Ort des Schadensereignis geht. Die Hilfe kann auch schon mal mehrere Tage dauern. Die Kameraden werden für diese Zeit von der Berliner Feuerwehr von ihrer eigentlichen Arbeit freigestellt. Als Besonderheit zu anderen Gruppen der BSB ist Heiligensee nicht mit einem extra Katastrophenschutzfahrzeug ausgestattet. Auch zu solchen Einsätzen fahren wir mit unserem Stamm-LHF (Löschundhilfeleistungsfahrzeug). Das hat den Vorteil, dass ein wasserführendes Fahrzeug mit Stromerzeuger, Hydraulikaggregat mit Kombi Spreitz- und Schneidgerät und Beleuchtungssatz den Verband der LF 16 TS ergänzt.