Freiwillige Feuerwehr
Berlin-Heiligensee

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Unfallstellenabsicherung

Unfallstellenabsicherung

Das richtige Vorgehen bei Unfällen

Um den nachfolgenden Verkehr zu warnen und zu verhindern, dass ein folgendes Fahrzeug in die Unfallstelle rast, sollte man die Unfallstelle zuerst mit einem Warndreieck absichern.

Erst danach hilft man den Verletzten.
Aber achten Sie dabei stets darauf, dass Sie sich nicht selbst in Gefahr bringen!

Eine Unfallstelle sichert man folgendermaßen ab:

  • Geschwindigkeit verringern, Warnblinkanlage einschalten
  • ca. 15 Meter vor dem Unfall möglichst weit rechts am Fahrbahnrand parken
  • Warnweste tragen
  • Nachts das Scheinwerferlicht Ihres Autos zum Ausleuchten der Unfallstelle nutzen
  • Weitere Personen hinter die Leitplanke bringen
  • Warndreieck aufstellen
  • Rettungsgasse freihalten

Um das Warndreieck aufzustellen

  • gehen Sie dem Verkehr mit sichtbaren und aufgeklapptem Warndreieck entgegen
  • bewegen Sie sich am äußersten Fahrbahnrand evtl. hinter der Leitplanke
  • das Warndreieck auf der Fahrbahn am rechten Rand deutlich sichtbar abstellen
  • der Abstand zur Unfallstelle sollte wie folgt sein

- in geschlossenen Ortschaften mindestens 50 Meter
- außerhalb geschlossener Ortschaften mehr als 100 Meter
- auf Autobahnen mindestens 200 Meter

  • das Warndreieck muss immer vor unübersichtlichen Stellen (Hügel, Kurven) aufgestellt werden, um den nachfolgenden Verkehr rechtzeitig zu warnen

Erst jetzt kümmert man sich um mögliche Verletzte und ruft den Rettungsdienst.
->siehe auch: Erste-Hilfe


Um eine ordentliche Rettungsgasse bilden zu können, sollte folgendes beachtet werden:

  • Schon im sich bildenden Stau genügend Abstand halten, damit man zur Seite ausweichen kann.
  • Drehen Sie die Lautstärke ihres Autoradios leiser, um das Martinshorn der Einsatzfahrzeuge rechtzeitig hören zu können und gucken Sie in Rück- und Seitenspiegel.
  • Die Rettungsgasse nicht wieder zufahren wenn das erste Einsatzfahrzeug an Ihnen vorbeigefahren ist! Es können noch weitere Einsatzfahrzeuge folgen.
  • Auch die Standspur freihalten.

Wer die Rettungsgasse nicht vorschriftsmäßig bildet, muss mit einem Verwarngeld rechnen. Falls die Einsatzkräfte unnötig durch querstehende Fahrzeuge behindert werden, kann es unter Umständen zu einer Anzeige gegen den Fahrzeughalter wegen unterlassener Hilfeleistung kommen.Der Randstreifen muss ebenso wie die Rettungsgasse frei gehalten werden. Wer auf dem Standstreifen bis zur nächsten Ausfahrt fährt, wird mit einer Geldstrafe und Punkten in Flensburg bestraft. Im Übrigen gelten diese Vorschriften auch für Motorradfahrer.

Bildquelle:  Deutsche Verkehrswacht

 

 

 

 



Letzte Aktualisierung dieser Druckseite am 15.05.2011

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